FWE Aktuelles
Zuschüsse für Vereine unverändert
12/07/2011
Eine erfreuliche Nachricht konnte zu Beginn der
Gemeindevertretersitzung Stefan Andresen als Vorsitzender des
Finanzausschusses der Öffentlichkeit mitteilen: "Die Zuschüsse an
Verbände und Vereine werden in der bisherigen Höhe weitergezahlt", sagte
er. Die ersten Überlegungen im Finanzausschuss, auf Grund der
defizitären Haushaltsstruktur der Gemeinde die Zuschüsse nur noch
anteilig für Vereinsmitglieder aus Eggebek
zu zahlen, hatte wegen zu erwartender Kürzungen zu erheblicher Unruhe
unter den Eggebeker Vereinen geführt.
Jetzt war die Erleichterung groß. "Wir sind zu der Überzeugung gekommen,
dass die Verbände und Vereine ganz wesentlich das dörfliche Leben in
der Gemeinde gestalten und daher die Herkunft ihrer Mitglieder nicht
wesentlich für die Höhe der Bezuschussung sein sollte", begründete
Andresen die Entscheidung.
In seinem einleitenden
Verwaltungsbericht ging Bürgermeister Reinhard Breidenbach auf die
Hausarzt-Situation in der Gemeinde ein. Trotz eines günstigen
Mietangebots für Praxisräume durch Gemeinde und Amt sei es nicht
gelungen, den Hausarztsitz in Eggebek zu
halten. Mit der Einstellung der Hausarztpraxis in Eggebek sei als Folge leider auch die
Schließung der Apotheke verbunden, berichtete Breidenbach. Hingewiesen
wurde darauf, dass der Hausarztsitz im ländlichen Raum in Tarp
verblieben sei.
Wie aus dem von Andresen vorgetragenen
Bericht zur Haushaltsrechnung 2010 hervorging, konnte die Gemeinde Eggebek durch Nachveranlagung rund 180 000
Euro Gewerbesteuern zusätzlich einnehmen. Diese Mittel sowie
Einsparungen führten dazu, dass die Gemeinde gut 200 000 Euro
zusätzlich den Rücklagen zuführen kann. Diese Mittel würden jedoch zum
großen Teil in den nächsten Jahren wieder aufgezehrt, da die hohen
Steuereinnahmen in den nächsten zwei Jahren zu Kürzungen bei den
Finanzausgleichsmitteln des Landes führten, meinte er.
Nachdem
das Amt Eggebek bereits umfangreiche
Investitionen in die Installation von Photovoltaikanlagen auf Dächern
amtseigener Gebäude beschlossen hat, wird nun auch die Gemeinde Eggebek selbst auf dem Dach des Bauhofes eine
entsprechende Solaranlage errichten. Die Anlage mit einer Größe von 25
KWp kostet etwa 65 000 Euro und wird Strom für rund zehn Haushalte
liefern. Die Gemeindevertretung stimmte bei einer Enthaltung für diese
Investition.
Aus der Arbeit des Bauausschusses berichtete
Vorsitzender Thomas Hinrichsen über die bevorstehende Sanierung der
Straßen- und Gehwege in dem aus den 60-er Jahren stammenden
Siedlungsgebiet "Treenering". Nach Verhandlungen mit dem
Schwarzdeckenunterhaltungsverband erfolgt die Sanierung in drei
jährlichen Abschnitten. Gleichzeitig plant auch der Wasserverband
Nord die Sanierung einiger undichter Schmutzwasserleitungen. So müssen
noch Ende dieses Jahres 240 Meter Rohrleitung im Treenering sowie 100
Meter in der Breslauer Straße erneuert werden.
Beginnen möchte
die Gemeinde Eggebek mit der Sanierung
des südlichen Teils des Treenerings inklusive angrenzender
Nebenstraßen noch in diesem Jahr. Als zweiter Bauabschnitt ist 2012 der
westliche Teil des Treenerings geplant. Den Abschluss bildet 2013 dann
die Erneuerung des östlichen Teils des Treenerings inklusive Danziger
Straße und Berliner Straße. Die Kosten werden auf rund 375 000 Euro
geschätzt, wovon etwa 175 000 Euro auf die Gemeinde entfallen.


