FWE Presse Aktuell
Abwasserleitungen werden saniert
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Abwasserleitungen werden saniert
Thomas Hinrichsen als Vorsitzender des Bauausschusses berichtete in der
Gemeindevertretersitzung über Sanierungsarbeiten im Treeneringgebiet. In
diesem Anfang der 60er-Jahre entstandenen Bebauungsgebiet sind bei
Untersuchungen an den Abwasserleitungen umfangreiche Schäden
festgestellt worden. Ferner weisen auch die Schwarzdecken sowohl im
Fahrbahnbereich als auch auf den Gehwegen Unebenheiten und schadhafte
Stellen auf. In Absprache zwischen Gemeinde, Wasserverband Nord als
Aufgabenträger der Abwasserbeseitigung und
Schwarzdeckenunterhaltungsverband konnte erreicht werden, dass sämtliche
Sanierungsarbeiten abgestimmt und in drei jährlichen Abschnitten
verwirklicht werden. Erste Arbeiten im Bereich Breslauer Straße und
Treenering werden zur Zeit ausgeführt, so Thomas Hinrichsen. Auf
Nachfrage von Gemeindevertreter Tom Asmussen erklärte Hinrichsen, dass
an Übergangsstellen die Bürgersteige noch abgesenkt, die gepflasterten
Teilbereiche der Bürgersteige jedoch nicht verändert würden. Noch im
Herbst werde in den sanierten Streckenabschnitten eine neue Tragschicht
aufgebracht, so dass die Straßen und Wege uneingeschränkt den Winter
über genutzt werden könnten. Die Deckschicht werde jedoch erst im
nächsten Frühjahr vollflächig aufgebracht.
Über Vorhaben auf dem
Pfadfinderhof Tydal berichtete Bürgermeister Reinhard Breidenbach. Das
durch den Brand im Winter 2010 zerstörte Haupthaus wird neu aufgebaut.
Gleichzeitig soll die gesamte Leitungsinfrastruktur (Wasser, Abwasser,
Nahwärme und Breitband) neu verlegt werden. Geplant ist die Errichtung
eines Blockheizkraftwerks, dessen Abwärme aus der Stromerzeugung zur
Beheizung der vielfältigen baulichen Freizeitanlagen genutzt werden
soll. Weiter werde an einem Konzept gearbeitet, im Bereich des
ehemaligen Freyhofs am Stapelholmer Weg einen Natur-Technik-Vorhabenpark
mit Seminarräumen anzulegen, in den auch das Gelände des ehemaligen
Tanklagers Tydal, das der Förderverein Mittlere Treene übernommen hat,
einbezogen werden soll.
Einig war sich die Gemeindevertretung
Eggebek in der Beauftragung des Architekturbüros Hansen, Busdorf, für
die Um- und Erweiterungsplanung der Kindertagesstätte in Eggebek. Die
Nachfrage nach Krippenplätzen steigt ständig, so dass eine zweite
Krippengruppe mit Förderung aus dem Landesprogramm errichtet werden
soll. Vorgesehen ist auch eine erhebliche Umplanung der bestehenden
Baulichkeiten, um zu funktionaleren Abläufen zu kommen. Diese Mitte der
60er-Jahre gebaute Kindertagesstätte ist im Laufe der Jahrzehnte
mehrfach erweitert worden, wodurch Wege und Zuordnung von Räumlichkeiten
im täglichen Ablauf nicht mehr optimal sind. Mit der Erweiterung um die
zweite Krippengruppe soll der Grundriss gleichzeitig optimiert werden,
war sich die Gemeindevertretung einig und beauftragte den Bauausschuss,
die Planung entscheidungsreif für die Gemeindevertretung vorzubereiten.
Ziel ist, den Krippenanbau im nächsten Jahr zu realisieren.
Die
im Sommer verstorbene Anneliese Ladewig hat ihr Vermögen der Gemeinde
Eggebek für soziale Zwecke vermacht. Dieses Vermögen wird in die
"Anneliese Ladewig-Stiftung" eingebracht. Aus den Erträgen des
Stiftungsvermögens sind sozialbedürftige Familien zu unterstützten sowie
die Seniorenarbeit in der Gemeinde Eggebek zu fördern. Der Stiftung
vorstehen wird unter der Leitung des Testamentsvollstreckers, zu den
nach den Vorgaben des Testaments der jeweilige Bürgermeister der
Gemeinde zu bestellen ist, ein fünfköpfiger Vorstand, der die Verwendung
der Mittel bestimmt. In diesen Vorstand wurden neben dem Bürgermeister
seine beiden Stellvertreter sowie die Vorsitzende des Jugend- und
Sozialausschusses und der Vorsitzende des Seniorenbeirats bestellt.
Zu
Beginn der Sitzung konnte der Bürgermeister Christa Schäfer als neues
Mitglied der Vertretung anstelle von Frauke Tengler begrüßen, die ihren
Sitz niedergelegt hatte. In diesem Zusammenhang wurde auch Willy Toft
zum neuen Amtsausschussmitglied sowie Bent Petersen zu seinem Vertreter
gewählt.
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Artikel sh:z 05.10.2011 |
Weg frei für Energie- und Technologiepark
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Weg frei für Energie- und Technologiepark
Das intensivste, schwierigste und strittigste Thema der Eggebeker Kommunalpolitik der vergangenen Jahre konnte auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung in "Thomsens Gasthof" einmütig zum Abschluss gebracht werden. Die siebte Änderung des Flächennutzungsplans mit der Konversionsplanung auf dem ehemaligen Flugplatzgelände geht jetzt an das Innenministerium zur endgültigen Genehmigung.
Den Weg frei gemacht für die Genehmigung hat im Vorwege das durch das Innenministerium durchgeführte Zielabweichungsverfahren, mit dem die raumordnungsrechtlichen Grundlagen für ein 67 Hektar umfassendes Gewerbegebiet sowie für eine Forschungswindkraftanlage in Eggebek sowie zwei Test- und Forschungswindkraftanlagen in Wanderup geschaffen wurden. "Nunmehr besteht Planungssicherheit für die
bereits angesiedelten technologieorientierten Betriebe auf dem ehemaligen Flugplatzgelände, die jetzt auch ihre Erweiterungsabsichten baurechtlich realisieren können", freute sich Bürgermeister Reinhard Breidenbach.
Auch der mit rund 130 Hektar größte Solarpark Deutschlands ist fast fertiggestellt und wird nach Herstellung der Kabeltrasse zum Einspeisepunkt nach Jalm an die dortige 110-kV-Leitung voraussichtlich schon im Oktober oder November ans Netz gehen. Nach nur einem halben Jahr Bauzeit konnte dieses Investitionsvorhaben über 160 Millionen Euro fertiggestellt werden, lobte der Bürgermeister die zügige Arbeit des Projektträgers Möhring Energie GmbH. Mit diesem Solarpark werden 25 000 Haushalte mit regenerativem Strom versorgt werden können. Bürgermeister Breidenbach wies darauf hin, dass auf einer Teilfläche auch eine finanzielle bürgerschaftliche Beteiligung in Form eines Bürgersolarparks vorgesehen ist.
Der Bauantrag für die Errichtung der Forschungswindkraftanlage auf dem ehemaligen Flugplatzgelände ist ebenfalls bereits gestellt, so dass eventuell noch in diesem Jahr mit den ersten Gründungsarbeiten gerechnet werden kann. "Unser ,Energie- und Technologiepark’ nimmt damit deutlich sichtbare Konturen an. Die durch die Fachhochschule Flensburg geplanten Forschungsaktivitäten werden das Projekt weiter beflügeln und auch zur weiteren Ansiedlung technologieorientierter Produktionsstätten im Gewerbeteil führen", blickte Bürgermeister Breidenbach positiv in die Zukunft.
Für die Feinplanung innerhalb des Gewerbegebietes fasste die Gemeindevertretung den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 11 "Energie- und Technologiepark Eggebek-Süd". In dem Gebiet sollen sich schwerpunktmäßig technologieorientierte Unternehmen, aber auch in untergeordnetem Umfange dörfliches Gewerbe ansiedeln. Mehrere Firmen der Windkraftbranche sind bereits tätig.
Ebenfalls zum Themenkomplex "Konversion" gehörte der Beschluss der öffentlichen Widmung der Haupterschließungsstraße auf dem ehemaligen Flugplatzgelände von der ehemaligen Hauptwache bis zum Tor Süd mit der Einmündung in die dortige Landesstraße 247. Die Gemeinde übernimmt diesen noch von der Bundeswehr ausgebauten Verkehrsweg als öffentliche Straße. Im Rahmen der Erschließung werden die Toranlagen abgebaut. Vorgesehen sind der zusätzliche Ausbau eines Radweges sowie die Abstufung zur Kreisstraße.
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Artikel sh:z 30.09.2011 |
Schulsozialarbeit an der Eichenbachschule wird ausgeweitet
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Schulsozialarbeit an der Eichenbachschule wird ausgeweitet
Die weitere Entwicklung der Eichenbachschule Eggebek
stand im Mittelpunkt der jüngsten Amtsausschusssitzung im "Markttreff
Kleinjörl". Bernd Fischer, Süderhackstedt, konnte als Vorsitzender des
Bauausschusses berichten, dass die Bauarbeiten zur Erweiterung der
Schule zügig auch während der Sommerferien vorangehen. Durch den langen
Winter seien zwar Verzögerungen eingetreten, so dass mit der
endgültigen Fertigstellung voraussichtlich im Laufe des Septembers
gerechnet werden kann. Erfreulich sei jedoch, dass die installierte
Photovoltaikanlage bereits am Netz ist und Strom produziert - und vor
allen Dingen der gesetzte Kostenrahmen von 1,72 Mio. Euro eingehalten
werden konnte. Für die Übergangszeit ab Schuljahresbeginn bis zu den
Herbstferien wird nach Entscheidung der Schulleitung ein Klassenraum in
der Aula der Ganztagsschule eingerichtet.
Erfreut nahm der
Amtsausschuss die Anmeldezahlen für die Eichenbachschule im neuen
Schuljahr zur Kenntnis. Für die Regionalschule wurden 53 Schüler und
für die Grundschule sogar 54 Erstklässler angemeldet. Beide Schularten
werden demnach zweiklassig weitergeführt.
Der weitere Aufbau der
Regionalschule macht auch eine Ausweitung der Betreuungsangebote an der
Schule erforderlich. Die Hausaufgabenhilfe, die "Pädagogische Insel"
sowie das umfangreiche offene Ganztagsschulangebot würden immer stärker
nachgefragt. Zukünftig sollen deshalb neue Angebote einer
Zukunftswerkstatt zur Mitwirkung der Schüler an Gestaltung, Angeboten
sowie organisatorischen Abläufen an der Schule eingeführt werden. Der
Amtsausschuss stellte 16 Personalstunden für diese Schulsozialarbeit
zusätzlich zur Verfügung.
Im Rahmen eines dreijährigen
Organisationsprozesses soll zur besseren Vermarktung und Vermittlung
eine neue Dachorganisation für die touristischen Aktivitäten in der
Aktiv-Region Eider-Treene-Sorge geschaffen werden. Dabei geht es darum,
die Online-Buchbarkeit aller Quartiere sicherzustellen, die
Werbeaktivitäten zu bündeln, schlagkräftiger auszurichten und die
örtlichen Fremdenverkehrsvereine von organisatorischen
Verwaltungsaufgaben zu entlasten. Der Amtsausschuss stellte für die
nächsten drei Jahre jährlich 1600 Euro für diese Entwicklungsarbeit zur
Verfügung. Er verspricht sich davon eine weitere Stärkung der Arbeit des
Touristikvereins Grünes Binnenland, der in den vergangenen Jahren
gerade mit seinen Angeboten für den Radtourismus sehr erfolgreich war.
Zufriedene
Gesichter zeigten sich im Amtsausschuss bei der Vorstellung der
Haushaltsrechnung 2010. Ein Überschuss in Höhe von 327 000 Euro stand
unter dem Strich zu Buche, der sich mit 128 000 Euro auf das Amt sowie
198 000 Euro auf die Schulen verteilte. Der erwirtschaftete Überschuss
für die Schulen wird in 2011 bereits wieder für die Erweiterung der
Eichenbachschule investiert. Der Überschuss des Amtes, der im
Wesentlichen aus Einsparungen bei den Personalkosten von rund 30 000
Euro sowie Verringerung beim Kostenanteil für die ETS GmbH von etwa 13
000 Euro entstanden ist, wurde den Rücklagen des Amtes zugeführt.
Amtsvorsteher
Edgar Paulsen stellte Viola Schößler, Langstedt, und Jürgen Jacobsen, Eggebek, als neues Team für die Organisation
von Kulturveranstaltungen im Dienstleistungszentrum sowie Fritz
Friedrichsen und Carsten-Hermann Timmsen als ehrenamtliche Archivare für
das Eggebeker Amtsarchiv vor.
| Schulsozialarbeit an der Eichenbachschule wird ausgeweitet |
Artikel sh:z 27.07.2011 |
Roter Hahn mit 316 Punkten
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Roter Hahn mit 316 Punkten
Die Freiwillige Feuerwehr Eggebek stellte sich bei idealen
Wetterbedingungen der Leistungsbewertung Roter Hahn, Stufe 2, und
erzielte 316 Punkte.
Das Antreten und das Meldungmachen
wurden von der Bewertungskommission unter Leitung von Christoph Kabon,
dem Amtswehrführer im Amt Hürup, ebenso kritisch begutachtet wie der
Zustand des Gerätehauses und der Gerätschaften. Unter der Leitung von
Andreas Bohlen wurden Stiche und Knoten an einer Metallschiene
vorgeführt.
Bei der praktischen Übung wurde von einem Feuer im
gemeindlichen Bauhof ausgegangen, bei dem eine Person vermisst wurde.
Im Gerätehaus erfolgte schließlich die Manöverkritik durch den
Vorsitzenden der Bewertungskommission. Kabons Stellungnahmen zu den 13
Kriterien fielen immer positiv aus. Es gab nur einen
Verbesserungsvorschlag für die Lagerung der Schläuche im Fahrzeug. Er
sprach davon, dass er eine motivierte Truppe vorgefunden habe, die sich
gut vorbereitet, die Elan gezeigt, die aber auch Spaß gehabt habe, und
das sei deutlich geworden. Kurzum: Es sei eine Glanzleistung vom Anfang
bis zum Ende geboten worden. Dann überreichte Kabon dem Wehrführer die
Urkunde und den Stern für die Stufe 2.
Amtswehrführer Ralf
Käber, selbst Mitglied der Eggebeker Wehr, zeigte sich überzeugt, dass
für die Wehr auch Stufe 3 kein Problem sein werde. Ehrenamtswehrführer
Helmut Nissen freute sich über die "Superleistung", auf die alle stolz
sein könnten.
Sowohl der stellvertretende Bürgermeister Stefan
Andresen als auch Amtsvorsteher Edgar Paulsen zeigten sich stolz auf die
Leistung der Wehr. Paulsen sprach die Jugendwehr an und betonte die
Bedeutung der Nachwuchsorganisation.
| Roter Hahn mit 316 Punkten |
Artikel sh:z 21.07.2011 |
Zuschüsse für Vereine wie bisher
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Zuschüsse für Vereine wie bisher
Eine erfreuliche Nachricht konnte zu Beginn der
Gemeindevertretersitzung Stefan Andresen als Vorsitzender des
Finanzausschusses der Öffentlichkeit mitteilen: "Die Zuschüsse an
Verbände und Vereine werden in der bisherigen Höhe weitergezahlt", sagte
er. Die ersten Überlegungen im Finanzausschuss, auf Grund der
defizitären Haushaltsstruktur der Gemeinde die Zuschüsse nur noch
anteilig für Vereinsmitglieder aus Eggebek
zu zahlen, hatte wegen zu erwartender Kürzungen zu erheblicher Unruhe
unter den Eggebeker Vereinen geführt.
Jetzt war die Erleichterung groß. "Wir sind zu der Überzeugung gekommen,
dass die Verbände und Vereine ganz wesentlich das dörfliche Leben in
der Gemeinde gestalten und daher die Herkunft ihrer Mitglieder nicht
wesentlich für die Höhe der Bezuschussung sein sollte", begründete
Andresen die Entscheidung.
In seinem einleitenden
Verwaltungsbericht ging Bürgermeister Reinhard Breidenbach auf die
Hausarzt-Situation in der Gemeinde ein. Trotz eines günstigen
Mietangebots für Praxisräume durch Gemeinde und Amt sei es nicht
gelungen, den Hausarztsitz in Eggebek zu
halten. Mit der Einstellung der Hausarztpraxis in Eggebek sei als Folge leider auch die
Schließung der Apotheke verbunden, berichtete Breidenbach. Hingewiesen
wurde darauf, dass der Hausarztsitz im ländlichen Raum in Tarp
verblieben sei.
Wie aus dem von Andresen vorgetragenen
Bericht zur Haushaltsrechnung 2010 hervorging, konnte die Gemeinde Eggebek durch Nachveranlagung rund 180 000
Euro Gewerbesteuern zusätzlich einnehmen. Diese Mittel sowie
Einsparungen führten dazu, dass die Gemeinde gut 200 000 Euro
zusätzlich den Rücklagen zuführen kann. Diese Mittel würden jedoch zum
großen Teil in den nächsten Jahren wieder aufgezehrt, da die hohen
Steuereinnahmen in den nächsten zwei Jahren zu Kürzungen bei den
Finanzausgleichsmitteln des Landes führten, meinte er.
Nachdem
das Amt Eggebek bereits umfangreiche
Investitionen in die Installation von Photovoltaikanlagen auf Dächern
amtseigener Gebäude beschlossen hat, wird nun auch die Gemeinde Eggebek selbst auf dem Dach des Bauhofes eine
entsprechende Solaranlage errichten. Die Anlage mit einer Größe von 25
KWp kostet etwa 65 000 Euro und wird Strom für rund zehn Haushalte
liefern. Die Gemeindevertretung stimmte bei einer Enthaltung für diese
Investition.
Aus der Arbeit des Bauausschusses berichtete
Vorsitzender Thomas Hinrichsen über die bevorstehende Sanierung der
Straßen- und Gehwege in dem aus den 60-er Jahren stammenden
Siedlungsgebiet "Treenering". Nach Verhandlungen mit dem
Schwarzdeckenunterhaltungsverband erfolgt die Sanierung in drei
jährlichen Abschnitten. Gleichzeitig plant auch der Wasserverband
Nord die Sanierung einiger undichter Schmutzwasserleitungen. So müssen
noch Ende dieses Jahres 240 Meter Rohrleitung im Treenering sowie 100
Meter in der Breslauer Straße erneuert werden.
Beginnen möchte
die Gemeinde Eggebek mit der Sanierung
des südlichen Teils des Treenerings inklusive angrenzender
Nebenstraßen noch in diesem Jahr. Als zweiter Bauabschnitt ist 2012 der
westliche Teil des Treenerings geplant. Den Abschluss bildet 2013 dann
die Erneuerung des östlichen Teils des Treenerings inklusive Danziger
Straße und Berliner Straße. Die Kosten werden auf rund 375 000 Euro
geschätzt, wovon etwa 175 000 Euro auf die Gemeinde entfallen.
| Zuschüsse für Vereine wie bisher | Artikel sh:z 07.07.2011 |
FWE zusammen mit dem SSW gerüstet für 2011
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Vorstandswahlen standen auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft Eggebek (FWE) auf der Tagesordnung. Die Mitglieder bestätigten Hans-Hermann Husing als stellvertretenden Vorsitzenden, Werner Möller als Schatzmeister und Anke Schulz (SSW) als Schriftführerin. Als Beisitzer wurden Edgar Paulsen, Beate Petersen und Bodo Neumann-Nee (SSW) gewählt. Kassenprüfer für zwei Jahre wurde Carsten Ehlers. Nach dem Bericht des Vorsitzenden Ernst-Günter Petersen über die Arbeit der FWE im vergangenen Jahr berichtete Stefan Andresen als Fraktionsvorsitzender der FWE und gleichzeitig stellvertretender Bürgermeister über aktuelle Themen aus der Gemeindevertretung.
Dabei standen besonders die Nachnutzung des Konversionsgeländes, die Arztsituation und die Ansiedlung eines Netto-Discounters im Mittelpunkt. Auch galt es, Posten in gemeindlichen Ausschüssen nach zu besetzen. Die Mitglieder nominierten Carsten Ehlers für den Bauausschuss, Bodo Neumann-Nee für den Sport- und Kulturausschuss sowie
Stefan Andresen als stellvertretendes Mitglied für den Amtsausschuss. Anke Schulz übernimmt den freigewordenen Sitz im Gemeinderat des langjährigen Gemeindevertreters und im Januar verstorbenen Hans-Peter Steffensen. Gleichzeitig soll sie nun fortan als Gemeindevertreterin im Jugend- und Sozialausschuss tätig sein. Die Mitglieder waren sich einig, auch in 2011 wieder zahlreiche Aktivitäten in und für Eggebek anzubieten.
Informationen und Ankündigungen hierzu können Aushängen und der Internetseite www.freie-waehler-eggebek.de entnommen werden, die inzwischen sogar auf Internetplattformen wie Facebook und Twitter vertreten ist.
| FWE zusammen mit dem SSW gerüstet für 2011 | FWE Presse 07.03.2011 |
Gemeinderat sagt Ja zu Netto-Markt
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18. März 2011 | 00:10 Uhr | Von rth - Flensburger Tageblatt
Groß war das Interesse der Einwohner an der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Eggebek in Thomsens Gasthof. Rund 150 Zuhörer wollten die Entscheidung über die Ansiedlung eines Netto-Discountmarktes mit verfolgen, die letztlich positiv ausfiel. Insbesondere wegen Sorgen um den bereits vor Ort befindlichen Edeka-Marktes hatte es Proteste gegen den Plan gegeben. Als Standort für den neuen Discounter ist eine rund 5000 Quadratmeter große, zur Zeit noch landwirtschaftlich genutzte Fläche am Ortseingang Stapelholmer Weg im
Bereich der Einmündung der Norderstraße vorgesehen, erläuterte Bürgermeister Reinhard Breidenbach. Diese Fläche liege verkehrsgünstig direkt an der Landesstraße und werde auch fußläufig an den Ortsbereich angebunden.
Stefan Andresen als Fraktionsvorsitzender der Freien Wählergemeinschaft Eggebek (FWE) plädierte für die Ansiedlung. Bei einem Mietvertrag über 15 Jahre werde die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs langfristig gesichert, Eggebek werde damit auch seiner überörtlichen Versorgungsfunktion gerecht. Er appellierte an den bestehenden Edeka-Markt, sich diesem Wettbewerb mit einem veränderten Konzept zu stellen. Torsten Pilz von der Fraktion Aktive Bürger für Eggebek (ABfE) wies auf die umfangreichen, seit etwa zwei Jahren andauernden Beratungen und Verhandlungen hin. In dieser Zeit vermisste er einen überzeugenden Konzeptvorschlag der Edeka für eine langfristige Sicherstellung des Eggebeker Standortes. Tom Asmussen unterstützte für die Fraktion Eggebeker Wählergemeinschaft (EWG) die Argumentation der Befürworter.
Er sah in der Ansiedlung auch finanzielle Vorteile, da die Gemeinde mit dieser Ansiedlung auf der eigenen Fläche am Stapelholmer Weg die Grunderwerbskosten anteilig wiedererlange und zum anderen der Investor sich auch erheblich an den Ausbaukosten der Norderstraße sowie des Linksabbiegers im Stapelholmer Weg zu beteiligen habe. Diese Kosten würden ansonsten vollständig auf die Gemeinde entfallen, da der Ausbau für die Erschließung der Wohnbaugebiete an der Norderstraße notwendig sei. In dieser Vereinbarung sah Olaf Peltzer für die CDU-Fraktion eher eine Subventionierung zu Gunsten von Netto, da die Gemeinde diesen Linksabbieger nicht sofort bauen müsse. Des weiteren spreche nach Auffassung der CDU-Fraktion gegen die Netto-Ansiedlung auch, dass in der von der Gemeinde in Auftrag gegebenen Verträglichkeitsanalyse erhebliche Bedenken geäußert würden, dass der Edeka-Markt bei einer Netto-Ansiedlung noch wirtschaftlich bestehen könne. Dies werde von Edeka auch bestätigt. Bent Petersen (CDU) befürchtete zudem, dass mit der für den Fall einer Netto-Ansiedlung angekündigten Schließung des Edeka-Markts insgesamt eine Veränderung des Einkaufsverhaltens weg von der Hauptstraße hin zum Stapelholmer Weg verbunden sein werde, den auch die bestehenden Geschäfte an der Hauptstraße zu spüren bekommen werden. Dadurch werde auch das Einkaufen für die Senioren erheblich erschwert. Aus diesem Grund hat
sich auch der örtliche Handels- und Gewerbeverein gegen die Ansiedlung des Discounters ausgesprochen. Frauke Tengler (CDU) plädierte für eine Verschiebung dieser weitreichenden Entscheidung bis zur Erstellung eines Gesamtkonzepts zur Nahversorgung im Ort, doch der Gemeinderat stimmte schließlich mit 13 gegen drei Stimmen für die Ansiedelung.
| Gemeinderat sagt Ja zu Netto-Markt | Flensburger Tageblatt 18.03.2011 |


