FWE Presse Aktuell

Abwasserleitungen werden saniert

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Abwasserleitungen werden saniert

05. Oktober 2011 | Flensburger Tageblatt

  

Thomas Hinrichsen als Vorsitzender des Bauausschusses berichtete in der Gemeindevertretersitzung über Sanierungsarbeiten im Treeneringgebiet. In diesem Anfang der 60er-Jahre entstandenen Bebauungsgebiet sind bei Untersuchungen an den Abwasserleitungen umfangreiche Schäden festgestellt worden. Ferner weisen auch die Schwarzdecken sowohl im Fahrbahnbereich als auch auf den Gehwegen Unebenheiten und schadhafte Stellen auf. In Absprache zwischen Gemeinde, Wasserverband Nord als Aufgabenträger der Abwasserbeseitigung und Schwarzdeckenunterhaltungsverband konnte erreicht werden, dass sämtliche Sanierungsarbeiten abgestimmt und in drei jährlichen Abschnitten verwirklicht werden. Erste Arbeiten im Bereich Breslauer Straße und Treenering werden zur Zeit ausgeführt, so Thomas Hinrichsen. Auf Nachfrage von Gemeindevertreter Tom Asmussen erklärte Hinrichsen, dass an Übergangsstellen die Bürgersteige noch abgesenkt, die gepflasterten Teilbereiche der Bürgersteige jedoch nicht verändert würden. Noch im Herbst werde in den sanierten Streckenabschnitten eine neue Tragschicht aufgebracht, so dass die Straßen und Wege uneingeschränkt den Winter über genutzt werden könnten. Die Deckschicht werde jedoch erst im nächsten Frühjahr vollflächig aufgebracht.

Über Vorhaben auf dem Pfadfinderhof Tydal berichtete Bürgermeister Reinhard Breidenbach. Das durch den Brand im Winter 2010 zerstörte Haupthaus wird neu aufgebaut. Gleichzeitig soll die gesamte Leitungsinfrastruktur (Wasser, Abwasser, Nahwärme und Breitband) neu verlegt werden. Geplant ist die Errichtung eines Blockheizkraftwerks, dessen Abwärme aus der Stromerzeugung zur Beheizung der vielfältigen baulichen Freizeitanlagen genutzt werden soll. Weiter werde an einem Konzept gearbeitet, im Bereich des ehemaligen Freyhofs am Stapelholmer Weg einen Natur-Technik-Vorhabenpark mit Seminarräumen anzulegen, in den auch das Gelände des ehemaligen Tanklagers Tydal, das der Förderverein Mittlere Treene übernommen hat, einbezogen werden soll.

Einig war sich die Gemeindevertretung Eggebek in der Beauftragung des Architekturbüros Hansen, Busdorf, für die Um- und Erweiterungsplanung der Kindertagesstätte in Eggebek. Die Nachfrage nach Krippenplätzen steigt ständig, so dass eine zweite Krippengruppe mit Förderung aus dem Landesprogramm errichtet werden soll. Vorgesehen ist auch eine erhebliche Umplanung der bestehenden Baulichkeiten, um zu funktionaleren Abläufen zu kommen. Diese Mitte der 60er-Jahre gebaute Kindertagesstätte ist im Laufe der Jahrzehnte mehrfach erweitert worden, wodurch Wege und Zuordnung von Räumlichkeiten im täglichen Ablauf nicht mehr optimal sind. Mit der Erweiterung um die zweite Krippengruppe soll der Grundriss gleichzeitig optimiert werden, war sich die Gemeindevertretung einig und beauftragte den Bauausschuss, die Planung entscheidungsreif für die Gemeindevertretung vorzubereiten. Ziel ist, den Krippenanbau im nächsten Jahr zu realisieren.

Die im Sommer verstorbene Anneliese Ladewig hat ihr Vermögen der Gemeinde Eggebek für soziale Zwecke vermacht. Dieses Vermögen wird in die "Anneliese Ladewig-Stiftung" eingebracht. Aus den Erträgen des Stiftungsvermögens sind sozialbedürftige Familien zu unterstützten sowie die Seniorenarbeit in der Gemeinde Eggebek zu fördern. Der Stiftung vorstehen wird unter der Leitung des Testamentsvollstreckers, zu den nach den Vorgaben des Testaments der jeweilige Bürgermeister der Gemeinde zu bestellen ist, ein fünfköpfiger Vorstand, der die Verwendung der Mittel bestimmt. In diesen Vorstand wurden neben dem Bürgermeister seine beiden Stellvertreter sowie die Vorsitzende des Jugend- und Sozialausschusses und der Vorsitzende des Seniorenbeirats bestellt.

Zu Beginn der Sitzung konnte der Bürgermeister Christa Schäfer als neues Mitglied der Vertretung anstelle von Frauke Tengler begrüßen, die ihren Sitz niedergelegt hatte. In diesem Zusammenhang wurde auch Willy Toft zum neuen Amtsausschussmitglied sowie Bent Petersen zu seinem Vertreter gewählt.

Abwasserleitungen werden saniert
  tl_files/img/sonstiges/pdf.png   Artikel sh:z 05.10.2011

 

Weg frei für Energie- und Technologiepark

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Weg frei für Energie- und Technologiepark

30. September 2011 | Flensburger Tageblatt

  

Das intensivste, schwierigste und strittigste Thema der Eggebeker Kommunalpolitik der vergangenen Jahre konnte auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung in "Thomsens Gasthof" einmütig zum Abschluss gebracht werden. Die siebte Änderung des Flächennutzungsplans mit der Konversionsplanung auf dem ehemaligen Flugplatzgelände geht jetzt an das Innenministerium zur endgültigen Genehmigung.
Den Weg frei gemacht für die Genehmigung hat im Vorwege das durch das Innenministerium durchgeführte Zielabweichungsverfahren, mit dem die raumordnungsrechtlichen Grundlagen für ein 67 Hektar umfassendes Gewerbegebiet sowie für eine Forschungswindkraftanlage in Eggebek sowie zwei Test- und Forschungswindkraftanlagen in Wanderup geschaffen wurden. "Nunmehr besteht Planungssicherheit für die
bereits angesiedelten technologieorientierten Betriebe auf dem ehemaligen Flugplatzgelände, die jetzt auch ihre Erweiterungsabsichten baurechtlich realisieren können", freute sich Bürgermeister Reinhard Breidenbach.
Auch der mit rund 130 Hektar größte Solarpark Deutschlands ist fast fertiggestellt und wird nach Herstellung der Kabeltrasse zum Einspeisepunkt nach Jalm an die dortige 110-kV-Leitung voraussichtlich schon im Oktober oder November ans Netz gehen. Nach nur einem halben Jahr Bauzeit konnte dieses Investitionsvorhaben über 160 Millionen Euro fertiggestellt werden, lobte der Bürgermeister die zügige Arbeit des Projektträgers Möhring Energie GmbH. Mit diesem Solarpark werden 25 000 Haushalte mit regenerativem Strom versorgt werden können. Bürgermeister Breidenbach wies darauf hin, dass auf einer Teilfläche auch eine finanzielle bürgerschaftliche Beteiligung in Form eines Bürgersolarparks vorgesehen ist.
Der Bauantrag für die Errichtung der Forschungswindkraftanlage auf dem ehemaligen Flugplatzgelände ist ebenfalls bereits gestellt, so dass eventuell noch in diesem Jahr mit den ersten Gründungsarbeiten gerechnet werden kann. "Unser ,Energie- und Technologiepark’ nimmt damit deutlich sichtbare Konturen an. Die durch die Fachhochschule Flensburg geplanten Forschungsaktivitäten werden das Projekt weiter beflügeln und auch zur weiteren Ansiedlung technologieorientierter Produktionsstätten im Gewerbeteil führen", blickte Bürgermeister Breidenbach positiv in die Zukunft.
Für die Feinplanung innerhalb des Gewerbegebietes fasste die Gemeindevertretung den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 11 "Energie- und Technologiepark Eggebek-Süd". In dem Gebiet sollen sich schwerpunktmäßig technologieorientierte Unternehmen, aber auch in untergeordnetem Umfange dörfliches Gewerbe ansiedeln. Mehrere Firmen der Windkraftbranche sind bereits tätig.
Ebenfalls zum Themenkomplex "Konversion" gehörte der Beschluss der öffentlichen Widmung der Haupterschließungsstraße auf dem ehemaligen Flugplatzgelände von der ehemaligen Hauptwache bis zum Tor Süd mit der Einmündung in die dortige Landesstraße 247. Die Gemeinde übernimmt diesen noch von der Bundeswehr ausgebauten Verkehrsweg als öffentliche Straße. Im Rahmen der Erschließung werden die Toranlagen abgebaut. Vorgesehen sind der zusätzliche Ausbau eines Radweges sowie die Abstufung zur Kreisstraße.

Weg frei für Energie- und Technologiepark
  tl_files/img/sonstiges/pdf.png   Artikel sh:z 30.09.2011

 

Schulsozialarbeit an der Eichenbachschule wird ausgeweitet

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Schulsozialarbeit an der Eichenbachschule wird ausgeweitet

27. Juli 2011 | Flensburger Tageblatt

  

Die weitere Entwicklung der Eichenbachschule Eggebek stand im Mittelpunkt der jüngsten Amtsausschusssitzung im "Markttreff Kleinjörl". Bernd Fischer, Süderhackstedt, konnte als Vorsitzender des Bauausschusses berichten, dass die Bauarbeiten zur Erweiterung der Schule zügig auch während der Sommerferien vorangehen. Durch den langen Winter seien zwar Verzögerungen eingetreten, so dass mit der endgültigen Fertigstellung voraussichtlich im Laufe des Septembers gerechnet werden kann. Erfreulich sei jedoch, dass die installierte Photovoltaikanlage bereits am Netz ist und Strom produziert - und vor allen Dingen der gesetzte Kostenrahmen von 1,72 Mio. Euro eingehalten werden konnte. Für die Übergangszeit ab Schuljahresbeginn bis zu den Herbstferien wird nach Entscheidung der Schulleitung ein Klassenraum in der Aula der Ganztagsschule eingerichtet.

Erfreut nahm der Amtsausschuss die Anmeldezahlen für die Eichenbachschule im neuen Schuljahr zur Kenntnis. Für die Regionalschule wurden 53 Schüler und für die Grundschule sogar 54 Erstklässler angemeldet. Beide Schularten werden demnach zweiklassig weitergeführt.

Der weitere Aufbau der Regionalschule macht auch eine Ausweitung der Betreuungsangebote an der Schule erforderlich. Die Hausaufgabenhilfe, die "Pädagogische Insel" sowie das umfangreiche offene Ganztagsschulangebot würden immer stärker nachgefragt. Zukünftig sollen deshalb neue Angebote einer Zukunftswerkstatt zur Mitwirkung der Schüler an Gestaltung, Angeboten sowie organisatorischen Abläufen an der Schule eingeführt werden. Der Amtsausschuss stellte 16 Personalstunden für diese Schulsozialarbeit zusätzlich zur Verfügung.

Im Rahmen eines dreijährigen Organisationsprozesses soll zur besseren Vermarktung und Vermittlung eine neue Dachorganisation für die touristischen Aktivitäten in der Aktiv-Region Eider-Treene-Sorge geschaffen werden. Dabei geht es darum, die Online-Buchbarkeit aller Quartiere sicherzustellen, die Werbeaktivitäten zu bündeln, schlagkräftiger auszurichten und die örtlichen Fremdenverkehrsvereine von organisatorischen Verwaltungsaufgaben zu entlasten. Der Amtsausschuss stellte für die nächsten drei Jahre jährlich 1600 Euro für diese Entwicklungsarbeit zur Verfügung. Er verspricht sich davon eine weitere Stärkung der Arbeit des Touristikvereins Grünes Binnenland, der in den vergangenen Jahren gerade mit seinen Angeboten für den Radtourismus sehr erfolgreich war.

Zufriedene Gesichter zeigten sich im Amtsausschuss bei der Vorstellung der Haushaltsrechnung 2010. Ein Überschuss in Höhe von 327 000 Euro stand unter dem Strich zu Buche, der sich mit 128 000 Euro auf das Amt sowie 198 000 Euro auf die Schulen verteilte. Der erwirtschaftete Überschuss für die Schulen wird in 2011 bereits wieder für die Erweiterung der Eichenbachschule investiert. Der Überschuss des Amtes, der im Wesentlichen aus Einsparungen bei den Personalkosten von rund 30 000 Euro sowie Verringerung beim Kostenanteil für die ETS GmbH von etwa 13 000 Euro entstanden ist, wurde den Rücklagen des Amtes zugeführt.

Amtsvorsteher Edgar Paulsen stellte Viola Schößler, Langstedt, und Jürgen Jacobsen, Eggebek, als neues Team für die Organisation von Kulturveranstaltungen im Dienstleistungszentrum sowie Fritz Friedrichsen und Carsten-Hermann Timmsen als ehrenamtliche Archivare für das Eggebeker Amtsarchiv vor.

Schulsozialarbeit an der Eichenbachschule wird ausgeweitet
  tl_files/img/sonstiges/pdf.png   Artikel sh:z 27.07.2011

Roter Hahn mit 316 Punkten

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Roter Hahn mit 316 Punkten

21. Juli 2011 | Flensburger Tageblatt

Feuerwehr Eggebek meisterte die Leistungsbewertung Stufe 2 mit Bravour

 

Die Freiwillige Feuerwehr Eggebek stellte sich bei idealen Wetterbedingungen der Leistungsbewertung Roter Hahn, Stufe 2, und erzielte 316 Punkte.

Das Antreten und das Meldungmachen wurden von der Bewertungskommission unter Leitung von Christoph Kabon, dem Amtswehrführer im Amt Hürup, ebenso kritisch begutachtet wie der Zustand des Gerätehauses und der Gerätschaften. Unter der Leitung von Andreas Bohlen wurden Stiche und Knoten an einer Metallschiene vorgeführt.

Bei der praktischen Übung wurde von einem Feuer im gemeindlichen Bauhof ausgegangen, bei dem eine Person vermisst wurde.

Im Gerätehaus erfolgte schließlich die Manöverkritik durch den Vorsitzenden der Bewertungskommission. Kabons Stellungnahmen zu den 13 Kriterien fielen immer positiv aus. Es gab nur einen Verbesserungsvorschlag für die Lagerung der Schläuche im Fahrzeug. Er sprach davon, dass er eine motivierte Truppe vorgefunden habe, die sich gut vorbereitet, die Elan gezeigt, die aber auch Spaß gehabt habe, und das sei deutlich geworden. Kurzum: Es sei eine Glanzleistung vom Anfang bis zum Ende geboten worden. Dann überreichte Kabon dem Wehrführer die Urkunde und den Stern für die Stufe 2.

Amtswehrführer Ralf Käber, selbst Mitglied der Eggebeker Wehr, zeigte sich überzeugt, dass für die Wehr auch Stufe 3 kein Problem sein werde. Ehrenamtswehrführer Helmut Nissen freute sich über die "Superleistung", auf die alle stolz sein könnten.

Sowohl der stellvertretende Bürgermeister Stefan Andresen als auch Amtsvorsteher Edgar Paulsen zeigten sich stolz auf die Leistung der Wehr. Paulsen sprach die Jugendwehr an und betonte die Bedeutung der Nachwuchsorganisation.

Roter Hahn mit 316 Punkten
  tl_files/img/sonstiges/pdf.png   Artikel sh:z 21.07.2011

Zuschüsse für Vereine wie bisher

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Zuschüsse für Vereine wie bisher

7. Juli 2011 | Flensburger Tageblatt

Eggebek nimmt Abstand von Kürzungen / Sanierung im "Treenering"

 

Eine erfreuliche Nachricht konnte zu Beginn der Gemeindevertretersitzung Stefan Andresen als Vorsitzender des Finanzausschusses der Öffentlichkeit mitteilen: "Die Zuschüsse an Verbände und Vereine werden in der bisherigen Höhe weitergezahlt", sagte er. Die ersten Überlegungen im Finanzausschuss, auf Grund der defizitären Haushaltsstruktur der Gemeinde die Zuschüsse nur noch anteilig für Vereinsmitglieder aus Eggebek zu zahlen, hatte wegen zu erwartender Kürzungen zu erheblicher Unruhe unter den Eggebeker Vereinen geführt. Jetzt war die Erleichterung groß. "Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass die Verbände und Vereine ganz wesentlich das dörfliche Leben in der Gemeinde gestalten und daher die Herkunft ihrer Mitglieder nicht wesentlich für die Höhe der Bezuschussung sein sollte", begründete Andresen die Entscheidung.

In seinem einleitenden Verwaltungsbericht ging Bürgermeister Reinhard Breidenbach auf die Hausarzt-Situation in der Gemeinde ein. Trotz eines günstigen Mietangebots für Praxisräume durch Gemeinde und Amt sei es nicht gelungen, den Hausarztsitz in Eggebek zu halten. Mit der Einstellung der Hausarztpraxis in Eggebek sei als Folge leider auch die Schließung der Apotheke verbunden, berichtete Breidenbach. Hingewiesen wurde darauf, dass der Hausarztsitz im ländlichen Raum in Tarp verblieben sei.

Wie aus dem von Andresen vorgetragenen Bericht zur Haushaltsrechnung 2010 hervorging, konnte die Gemeinde Eggebek durch Nachveranlagung rund 180 000 Euro Gewerbesteuern zusätzlich einnehmen. Diese Mittel sowie Einsparungen führten dazu, dass die Gemeinde gut 200 000 Euro zusätzlich den Rücklagen zuführen kann. Diese Mittel würden jedoch zum großen Teil in den nächsten Jahren wieder aufgezehrt, da die hohen Steuereinnahmen in den nächsten zwei Jahren zu Kürzungen bei den Finanzausgleichsmitteln des Landes führten, meinte er.

Nachdem das Amt Eggebek bereits umfangreiche Investitionen in die Installation von Photovoltaikanlagen auf Dächern amtseigener Gebäude beschlossen hat, wird nun auch die Gemeinde Eggebek selbst auf dem Dach des Bauhofes eine entsprechende Solaranlage errichten. Die Anlage mit einer Größe von 25 KWp kostet etwa 65 000 Euro und wird Strom für rund zehn Haushalte liefern. Die Gemeindevertretung stimmte bei einer Enthaltung für diese Investition.

Aus der Arbeit des Bauausschusses berichtete Vorsitzender Thomas Hinrichsen über die bevorstehende Sanierung der Straßen- und Gehwege in dem aus den 60-er Jahren stammenden Siedlungsgebiet "Treenering". Nach Verhandlungen mit dem Schwarzdeckenunterhaltungsverband erfolgt die Sanierung in drei jährlichen Abschnitten. Gleichzeitig plant auch der Wasserverband Nord die Sanierung einiger undichter Schmutzwasserleitungen. So müssen noch Ende dieses Jahres 240 Meter Rohrleitung im Treenering sowie 100 Meter in der Breslauer Straße erneuert werden.

Beginnen möchte die Gemeinde Eggebek mit der Sanierung des südlichen Teils des Treenerings inklusive angrenzender Nebenstraßen noch in diesem Jahr. Als zweiter Bauabschnitt ist 2012 der westliche Teil des Treenerings geplant. Den Abschluss bildet 2013 dann die Erneuerung des östlichen Teils des Treenerings inklusive Danziger Straße und Berliner Straße. Die Kosten werden auf rund 375 000 Euro geschätzt, wovon etwa 175 000 Euro auf die Gemeinde entfallen.

Zuschüsse für Vereine wie bisher   tl_files/img/sonstiges/pdf.png   Artikel sh:z 07.07.2011

FWE zusammen mit dem SSW gerüstet für 2011

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Vorstandswahlen standen auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft Eggebek (FWE) auf der Tagesordnung. Die Mitglieder bestätigten Hans-Hermann Husing als stellvertretenden Vorsitzenden, Werner Möller als Schatzmeister und Anke Schulz (SSW) als Schriftführerin. Als Beisitzer wurden Edgar Paulsen, Beate Petersen und Bodo Neumann-Nee (SSW) gewählt. Kassenprüfer für zwei Jahre wurde Carsten Ehlers. Nach dem Bericht des Vorsitzenden Ernst-Günter Petersen über die Arbeit der FWE im vergangenen Jahr berichtete Stefan Andresen als Fraktionsvorsitzender der FWE und gleichzeitig stellvertretender Bürgermeister über aktuelle Themen aus der Gemeindevertretung.

Dabei standen besonders die Nachnutzung des Konversionsgeländes, die Arztsituation und die Ansiedlung eines Netto-Discounters im Mittelpunkt. Auch galt es, Posten in gemeindlichen Ausschüssen nach zu besetzen. Die Mitglieder nominierten Carsten Ehlers für den Bauausschuss, Bodo Neumann-Nee für den Sport- und Kulturausschuss sowie
Stefan Andresen als stellvertretendes Mitglied für den Amtsausschuss. Anke Schulz übernimmt den freigewordenen Sitz im Gemeinderat des langjährigen Gemeindevertreters und im Januar verstorbenen Hans-Peter Steffensen. Gleichzeitig soll sie nun fortan als Gemeindevertreterin im Jugend- und Sozialausschuss tätig sein. Die Mitglieder waren sich einig, auch in 2011 wieder zahlreiche Aktivitäten in und für Eggebek anzubieten.

Informationen und Ankündigungen hierzu können Aushängen und der Internetseite www.freie-waehler-eggebek.de entnommen werden, die inzwischen sogar auf Internetplattformen wie Facebook und Twitter vertreten ist.

FWE zusammen mit dem SSW gerüstet für 2011   tl_files/img/sonstiges/pdf.png   FWE Presse 07.03.2011

Gemeinderat sagt Ja zu Netto-Markt

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18. März 2011 | 00:10 Uhr | Von rth - Flensburger Tageblatt


Groß war das Interesse der Einwohner an der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Eggebek in Thomsens Gasthof. Rund 150 Zuhörer wollten die Entscheidung über die Ansiedlung eines Netto-Discountmarktes mit verfolgen, die letztlich positiv ausfiel. Insbesondere wegen Sorgen um den bereits vor Ort befindlichen Edeka-Marktes hatte es Proteste gegen den Plan gegeben. Als Standort für den neuen Discounter ist eine rund 5000 Quadratmeter große, zur Zeit noch landwirtschaftlich genutzte Fläche am Ortseingang Stapelholmer Weg im
Bereich der Einmündung der Norderstraße vorgesehen, erläuterte Bürgermeister Reinhard Breidenbach. Diese Fläche liege verkehrsgünstig direkt an der Landesstraße und werde auch fußläufig an den Ortsbereich angebunden.

Stefan Andresen als Fraktionsvorsitzender der Freien Wählergemeinschaft Eggebek (FWE) plädierte für die Ansiedlung. Bei einem Mietvertrag über 15 Jahre werde die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs langfristig gesichert, Eggebek werde damit auch seiner überörtlichen Versorgungsfunktion gerecht. Er appellierte an den bestehenden Edeka-Markt, sich diesem Wettbewerb mit einem veränderten Konzept zu stellen. Torsten Pilz von der Fraktion Aktive Bürger für Eggebek (ABfE) wies auf die umfangreichen, seit etwa zwei Jahren andauernden Beratungen und Verhandlungen hin. In dieser Zeit vermisste er einen überzeugenden Konzeptvorschlag der Edeka für eine langfristige Sicherstellung des Eggebeker Standortes. Tom Asmussen unterstützte für die Fraktion Eggebeker Wählergemeinschaft (EWG) die Argumentation der Befürworter.

Er sah in der Ansiedlung auch finanzielle Vorteile, da die Gemeinde mit dieser Ansiedlung auf der eigenen Fläche am Stapelholmer Weg die Grunderwerbskosten anteilig wiedererlange und zum anderen der Investor sich auch erheblich an den Ausbaukosten der Norderstraße sowie des Linksabbiegers im Stapelholmer Weg zu beteiligen habe. Diese Kosten würden ansonsten vollständig auf die Gemeinde entfallen, da der Ausbau für die Erschließung der Wohnbaugebiete an der Norderstraße notwendig sei. In dieser Vereinbarung sah Olaf Peltzer für die CDU-Fraktion eher eine Subventionierung zu Gunsten von Netto, da die Gemeinde diesen Linksabbieger nicht sofort bauen müsse. Des weiteren spreche nach Auffassung der CDU-Fraktion gegen die Netto-Ansiedlung auch, dass in der von der Gemeinde in Auftrag gegebenen Verträglichkeitsanalyse erhebliche Bedenken geäußert würden, dass der Edeka-Markt bei einer Netto-Ansiedlung noch wirtschaftlich bestehen könne. Dies werde von Edeka auch bestätigt. Bent Petersen (CDU) befürchtete zudem, dass mit der für den Fall einer Netto-Ansiedlung angekündigten Schließung des Edeka-Markts insgesamt eine Veränderung des Einkaufsverhaltens weg von der Hauptstraße hin zum Stapelholmer Weg verbunden sein werde, den auch die bestehenden Geschäfte an der Hauptstraße zu spüren bekommen werden. Dadurch werde auch das Einkaufen für die Senioren erheblich erschwert. Aus diesem Grund hat
sich auch der örtliche Handels- und Gewerbeverein gegen die Ansiedlung des Discounters ausgesprochen. Frauke Tengler (CDU) plädierte für eine Verschiebung dieser weitreichenden Entscheidung bis zur Erstellung eines Gesamtkonzepts zur Nahversorgung im Ort, doch der Gemeinderat stimmte schließlich mit 13 gegen drei Stimmen für die Ansiedelung.

Gemeinderat sagt Ja zu Netto-Markt   tl_files/img/sonstiges/pdf.png   Flensburger Tageblatt 18.03.2011